Leistungsangebot

Akne-Behandlungen

Allergologie

Als Allergie wird die Überempfindlichkeit des eigenen Immunsystems mit der Folge einer verstärkten Reaktion auf bestimmte Allergene der Umwelt bezeichnet. Das patienteneigene Immunsystem kann dabei nicht mehr zwischen schädlichen und unschädlichen Substanzen aus der Umwelt unterscheiden, so dass auch Immunreaktionen gegen z.B. Pollen, Nahrungsmittel, Pflanzen usw. zu einer überschießenden Abwehrreaktion führen können.

In Deutschland leiden über 10 Millionen Menschen an einer Allergie, wobei eine steigende Tendenz besteht. Gerade Patienten mit Neurodermitis (atopischem Ekzem) besitzen eine genetische Disposition zur Ausbildung von Allergien wie z.B. Kontaktallergien oder Rhinitis allergica (Heuschnupfen). Zu den Allergien zählen das allergische Asthma, Nahrungsmittel- bzw. Medikamentenallergien, Nesselsucht oder Insektengiftallergien.

Allgemeine Dermatologie

Ambulante Operationen

Fast alle dermatologisch operativen Eingriffe können ambulant durchgeführt werden. Dies wird durch eine Überwachung der Vitalfunktionen und ggf. der Anwesenheit eines Anästhesisten sichergestellt.

Lokale Operationsverfahren sind die Entnahme von Hautproben (Biopsien), die Exzision mit dem Skalpell bei größeren Tumoren sowie die Entfernung von Venen (Venenstripping) und proktologischen Operationen (z.B. Entfernung von Feigwarzen oder Hautfalten (Marisken)).

Durch entsprechende Desinfektionsverfahren sowie eine sachgemäße Wundtherapie (inklusive steriler Tesapflaster) lassen sich die Nähte ambulant kontrollieren, um ein ästhetisch hochwertiges Ergebnis zu erzielen.

Ästhetische Behandlungen

Frisches und jugendliches Aussehen dient als Ausdruck von Gesundheit, Attraktivität und Leistungsfähigkeit. Alterungsprozesse der Haut werden u.a. vom UV-Licht verursacht und gehen mit einer Erschlaffung des kollagenen Bindegewebes und Verminderung des Unterhautfettgewebes einher. Neben dem UV-Licht beeinflussen die Lebensweise und der Hauttyp den Hautalterungsprozess. Die Behandlung von Falten, Narben und Pigmentflecken sowie die Hautglättung beinhalten verschiedene Behandlungskonzepte, die sich an den individuellen Bedürfnissen der Patienten orientieren.

Um die trotz Sport und geeigneter Ernährung bestehenden lokalisierten Fettpolster zu behandeln, wurde eine neue, unblutige Methode anstelle der Fettabsaugung entwickelt. Diese sogenannte Injektionslipolyse oder „Fett-weg-Spritze“ wurde weltweit an mehreren Hunderttausend Patienten angewandt. Mit dieser Methode ist neben der Fettentfernung eine günstige Beeinflussung der Zellulite möglich. Der Verlust des Kollagenbindegewebes mit der damit einhergehenden Erschlaffung der Haut und verstärkter Faltenbildung kann mittels geeignetem Verfahren (z.B. operative Hautstraffung oder Abschleifung) sowie mit der Injektion von Füllermaterialien (z.B. Hyaluronsäure und Polymilchsäure) und durch verjüngende Laserbehandlungen und Peelingverfahren meist in Kombination mit Botulinumtoxin-A (Dysport® und Botox®) ausgeglichen werden.

Haarausfall

Die Ursachen von Haarausfall sind vielfältig und können oft nur schwer differenziert werden. Oft liegen Ernährungsstörungen, Krankheiten, übertriebene Diäten oder spezifische Umwelteinflüsse den Haarerkrankungen zugrunde. Auch die erbliche Veranlagung kann sowohl bei Männern als auch bei Frauen zu vermehrtem Haarausfall führen.

Verschiedene Ursachen des Haarausfalls:

– Hormonell bedingter Haarausfall (z.B. androgenetische Alopezie). Tritt bei Männern und Frauen auf. Typisches Verlaufsmuster mit vornehmlichen Stellen im Bereich der Kopfmitte bei Frauen sowie Geheimratsecken beim Mann.
– Diffuser Haarausfall. Gleichmäßige Ausdünnung des Haares meist über den ganzen Kopf verteilt.
– Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata). Der Haarverlust tritt hier meist örtlich kreisrund im Bereich des Kopfes oder aber auch im Bereich des Bartes oder der Körperbehaarung auf. Hierbei handelt es sich um einen entzündlichen, meist reversiblen (also wieder rückgängig zu machenden) Haarausfall. Die Ursache dieser Erkrankung ist ungekannt. Es werden immunologische, lymphoztär-vermittelte Vorgänge angenommen. Eine erbliche Belastung ist auch beim kreisrunden Haarausfall vorhanden.

Die Diagnostik des Haarausfalls schließt viele Methoden ein:
– Inspektion der Haut
– Blutuntersuchungen
– Trichoscan (computergestützte Analyse der Haarfollikel) sowie in einigen Fällen eine Kopfhautbiopsie. Diese Verfahren werden in einem Stufenschema diagnostisch angewandt. Eine Ursachen-orientierte Therapie wird auf verschiedenen Stufen (inkl. Vitamin- und Nährstoffsupplementierung (z.B. auch Mesotherapie und Lichttherapie)) durchgeführt.


Hautkrebsscreening

Ärztliche Hautkrebsuntersuchung

Die regelmäßige Hautkrebsvorsorge (besser Hautkrebsfrüherkennung) ist eine Kassenleistung der allermeisten gesetzlichen Krankenkassen.

Hierbei wir der gesamte Körper von unserem Team nach bräunlichen und weißen Hautveränderungen systematisch mit einer Lupe abgesucht. Aufwändiger ist ein Computerbildverfahren, das verdächtige Muttermale speichert, um mit Bildern einer Folgeuntersuchungen (z.B. nach 2 Jahren) zu vergleichen. Hierzu müssen Sie einen Eigenbeitrag leisten. Fragen Sie uns bitte.

Selbstkontrolle

Um verdächtige Pigmentmale selbst festzustellen, empfehlen wir die Beachtung der sogenannten ABCD-Regel. Zur Früherkennung des malignen Melanoms sollten Pigmentmale nach folgenden Kriterien regelmäßig vor dem Spiegel untersucht werden:

A = Asymmetrie
Das Muttermal zeigt eine unregelmäßige Form

B = Begrenzung Die Ränder des Muttermals sind unscharf, erscheinen ausgelaufen

C = Color
Das Muttermal zeigt unregelmäßige Farbe, d.h. helle und dunkle oder rote Farbtöne

D = Durchmesser Das Muttermal ist größer als 5 mm

Außerdem sollten Sie auf Zeichen wie Blutung, Juckreiz, blumenkohlartige Oberfläche oder örtlicheVerfärbungen achten. Bei Auftreten dieser Zeichen sollten Sie sofort Ihren Hautarzt aufsuchen!

Je früher erkannt, desto begrenzter der Eingriff und desto größer die Heilungschancen!

Selbstuntersuchung

Behandlung von Hautkrebs und dessen Vorstufen

Kältetherapie (Kryotherapie)

Lasertherapie

Der Begriff Laser ist ein Akronym aus dem Englischen. Er wurde durch Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation (Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlen) geprägt. Das von Lasern produzierte Licht ist definiert durch die Wellenlänge und die Energiedichte. Trifft Laserlicht auf die menschliche Haut, so wird die Energieabgabe vom Laser auf die Haut durch Farbe und Wassergehalt der Haut bestimmt. Das entsprechende Licht wird im Gewebe aufgenommen und die entsprechenden Zielstrukturen werden zerstört bzw. verdampft. Alle Laserbehandlungen werden im MVZ ambulant durchgeführt.

Neurodermitis

Die Neurodermitis (oder atopisches Ekzem) ist eine der häufigsten chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen mit einer Auftrittswahrscheinlichkeit von mindestens 10% aller Kinder im Alter von 1-3 Jahren und etwa 2% aller Erwachsenen. Die Erkrankung nimmt deutlich zu. Patienten mit Neurodermitis neigen häufig auch zu Heuschnupfen (Pollinose) oder allergischem Asthma. Bei Patienten mit Neurodermitis ist die Haut trocken und leicht reizbar. Das Immunsystem zeigt gewisse Veränderungen (z.B. stark erhöhte IgE-Antikörperproduktion und Verminderung der T-Lymphozyten). Durch den chronischen Juckreiz entsteht bei betroffenen Säuglingen, Kindern und Erwachsenen häufig eine Leidensspirale, die mit verminderter Leistungsfähigkeit und reduzierter Lebensqualität einhergeht.

Therapeutisch kommen verschiedene Aspekte inklusive Kortisonzubereitungen, aber auch kortisonfreie Alternativen (z.B. topisches Tacrolimus; Protopic® oder Pimecrolimus; Elidel®) in Frage. Basierend auf der häufig großen Ausdehnung sind auch Lichttherapien mit UVA1 und UVB-311 nm erfolgreich. Schwerste Fälle müssen systemisch immunsuppressiv (z.B. mit Ciclosporin A) behandelt werden. Eine begleitende Therapie des Juckreizes und der trockenen Haut ist ebenfalls ein wesentlicher Schritt zur Minderung des Leidens.


Peeling

Anwendungsgebiete der Peelingverfahren:

  • Akne
  • oberflächliche Aknenarben
  • Pigmentstörungen
  • Pigmentflecken
  • Altersflecken, Altershaut
  • großporige Haut
  • Lichtschäden durch Sonne
  • Falten

Photodynamische Therapie

Verschiedene Hautkrankheiten lassen sich durch Lichttherapie behandeln. Hierzu zählen u.a. die Schuppenflechte (Psoriasis), das atopische Ekzem (Neurodermitis) sowie Hand- und Fußekzeme bzw. die Sonnenallergie. Hierbei werden – je nach Lokalisation – flächenhafte oder Ganzkörperbehandlungen durchgeführt, bei denen UVA- bzw. UVB-Lichtquellen eingesetzt werden. Die Lichtbehandlungen sind über mehrere Wochen anzuwenden, wobei die Dosis je nach Hauttypus und Lichtempfindlichkeit langsam gesteigert wird. Je nach Erkrankung wird das weniger energiereiche UVA-Spektrum oder das energiereichere UVB-Spektrum (z.B. UVB-311nm) effektiv eingesetzt.

Besonders lassen sich Hautkrebsvorstufen („aktinsche Keratosen“) mittels lichtsensibilisierender Creme (ggf. nach Laservorbehandlung) und Lichtbeleuchtung einzeln oder flächenhaft z.B. Im Gesicht oder auf dem Kopf behandeln). Gerne beraten wir Sie hierzu individuell gemäß Ihren Hautveränderungen und Ihrem Hauttyp.

Psoriasis

Die Psoriasis ist eine familiär gehäuft auftretende, nach ihrem Ausbruch meist lebenslang rezidivierende oder dauerhaft fortbestehende Entzündung der Haut und, in einem Teil der Patienten, auch der Gelenke.

Verlauf: akut oder chronisch stationär
Klinik: Rötlich-schuppende Plaques, Nagelbeteiligung, Arthritis
Prävalenz: 2% der Bevölkerung d.h. etwa 1.5 Mio. davon 400.000 mittelschwer-schwer

Warzen

Warzen entstehen nach Infektion mit humanen Papillomviren (HPV). Sie entstehen gehäuft im Kindes- und Erwachsenenalter, vor allem durch Übertragung in Feuchtbereichen (Dusche, Schwimmbad, Sauna) und bei Individuen mit Neigung zu Ekzemen. Die Manifestation von Warzen ist vielgestaltig: Sie treten oft an Händen und Füßen sowie im Gesicht und im Geschlechtsbereich („Feigwarzen“) auf.

Die Therapie setzt eine gute und dauerhafte Mitarbeit des Patienten voraus. Es kann mittels Kältespray, elektrischer Schlinge oder dem Laser eine Entfernung durchgeführt werden. An lokalen, schmerzarmen Verfahren ist die Anwendung von zellteilungshemmenden Medikamenten oder die immunmodulatorische Therapie (z.B. mit Imiquimod, Aldara®) anwendbar. Die Erfolgsraten sind hoch, jedoch müssen Rezidive (Rückfälle) in betracht gezogen werden.